Antonio Sposito

HAIR TALK: Im Interview mit Antonio Sposito

ILES FORMULA traf dieses Mal Antonio Sposito, Hairstylist, Diplom Colorist, Educator und Besitzer eines eigenen Salons in Hövelhof zum Hair Talk. Neben Schnitten, Farben und Stylings, werden auch Brautfrisuren angeboten. Dabei stehen vor allem die einzelnen Menschen, persönlichen Wünsche und der individuelle Look im Mittelpunkt mit dem Ziel jede KundIn glücklich zu machen.
Erfahren Sie im Interview, wie Antonio ILES FORMULA kennengelernt hat, wie er mit der aktuellen Situation umgeht und was er auf seinem Karriereweg gelernt hat.

Weitere Informationen zum Salon ANTONIO SPOSITO finden Sie auf der Website oder auf dem Instagram Account.

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Was sind die größten Herausforderungen im heutigen Friseur Business? Wie gehen Sie mit der aktuellen Situation um und was sind ihre Pläne für die nächsten 12 Monate?

Die Digitalisierung ist unumgänglich. Ganz nach dem Motto: „Tu etwas Gutes/Schönes, sprich darüber und zeig es“ können sich KundInnen und KollegInnen durch die Digitalisierung ein Bild von deiner Arbeit machen. Zudem unterstützt man den Friseur mit einem Like und er bekommt ein tolles Feedback.
Besonders im Fokus ist das einmalige Gefühl der KundInnen vor allem der StammkundInnen, da sie es einem besonders danken indem sie gerne wieder kommen. Zudem ist es wichtig, sich immer weiter zu bilden, die Services zu erweitern und den Schwerpunkt auf seine Stärken zu legen. Auch die Beratung sollte intensiv und emphatisch gestaltet werden. Dadurch bekommt der Kunde ein sicheres Gefühl und es steigt die individuelle fachliche Kompetenz.
Unter anderem ist auch die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und das Feeling des Teams im Salon sehr wichtig. Das Gesundheitsmanagement sollte hierbei fokussiert werden. Teambildende Maßnahmen zur Stärkung des Teams sind der Schlüssel zum Erfolg. Natürlich erhöht auch eine ehrliche Kommunikation untereinander und ein positives Mindset die Leistungsbereitschaft und bindet die Mitarbeiter.

Was ist Ihre größte Stärke?

Meine größte Stärke ist die Empathie zu Menschen. Für mich es wichtig die Bedürfnisse der KundInnen zu verstehen, um das Schönste aus ihnen herauszuholen. Ich möchte meinen KundInnen immer wieder neue Erlebnisse schenken und ihnen damit eine Freude bereiten. Man sollte stets beachten, dass jede/r KundIn andere Bedürfnisse und Wünsche hat, die man so gut wie möglich umsetzt. Dies bedeutet, sich als Hairstylist immer wieder weiterzuentwickeln. Diese Form der Veränderung sehe ich als meine wichtigste Konstanze an, um meinen Beruf mit der nötigen Seriosität auszuüben.

Was war der schwierigste Job den Sie je hatten?

Die schwierigste Aufgabe war tatsächlich das Lernen der Dauerwelle. Ich bin Linkshänder und habe das Haare schneiden mit Rechts gelernt. Das wusste meine Ausbilderin damals nicht. Sie wunderte sich, warum ich Schwierigkeiten habe mit Rechts eine Dauerwelle zu kreieren. Ich habe zwar versucht, aber keine Chance! Irgendwann habe ich automatisch die Dauerwelle mit Links gewickelt. Da fiel bei meiner Ausbilderin auch endlich der Groschen. Es war aber echt ein langer und harter Prozess. Heute mache ich das alles mit Links 😉.
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Was war der schlimmste Haarmoment Ihrer Karriere und warum (privat, am Set/auf der Bühne oder im Salon)?

Mein schlimmster Moment, war mein erster Haarschnitt auf der Bühne. Wir hatten eine Abendveranstaltung für die Meisterschüler. Ich habe einen graduierten Bob á la Sassoon geschnitten (einer meiner Favoriten). Ich hatte eine Seite vorgeschnitten und die andere Seite wollte ich auf der Bühne schneiden. Ich habe unterschätzt, wie schwierig es sein kann. Leider ist mir die Seite, vor lauter Aufregung, missglückt. Das war in diesem Moment der Horror. Heute sehe ich es anders. Es ist gespeichert unter der Kategorie ‚Erfahrung‘. Ich habe daraus gelernt und ich weiß, dass ich es besser machen kann.

Wenn Sie von einer Person die Haare stylen könnten, wer wäre das?

Definitiv die Haare der Queens of Pop, Christina Aguilera und Beyoncé. Sie zeigen immer wieder neue Looks und tragen diese mit Überzeugung.

Ihr Rat an junge Friseure oder Hair & Makeup Artists, die gerade erst am Anfang ihrer Karriere stehen?

Verfolge deinen Traum.
Bleib offen gegenüber der Welt.
Entwickle dich immer weiter.
Nimm die Dinge immer positiv an.
“Hör auf zu wünschen, dass etwas passiert. Sorge dafür, dass es passiert.“ – Bodschaefer.
Believe in yourself and be unique!

Wenn Sie wählen könnten: Welchen Celebrity würden Sie gerne umstylen und wie würde dieser danach aussehen?

Ich würde gerne Halle Berry die Haare wieder kurz schneiden. Es wäre ein schönes Beispiel dafür, dass kurze Haare durchaus weiblich und sexy sein können. Diese Eigenschaft sollte nie von der Länge der Haare abhängig sein. Carmen Geiß und Adele würden direkt danach kommen. Carmen würde ein weicheres, natürlicheres Blond bekommen und bei Adele würde ich ihre Haare wieder in einem Kupferton färben.

Was schätzen Sie an ihren Kollegen und was zeichnet Sie gemeinsam als Team aus?

Ich schätze an meinen Kollegen ihren Teamgeist, Optimismus und Loyalität. Jeder hilft den anderen. Der Erfahrungsaustausch findet immer statt. Jeder hat seine Stärken und ist offen diese zu perfektionieren. Wir leben nicht um zu arbeiten, sondern wir lieben unseren Job. Dadurch entsteht diese Leichtigkeit und Freude im Salon. Eine familiäre Stimmung strahlt nach außen ein „Willkommen-Zuhause-Gefühl“ aus.

Welchen Trend aus der Vergangenheit würden Sie gerne wieder sehen und warum?

Ehrlich gesagt gibt es keinen speziellen Trend. Ich finde jeder Trend und jede Mode bringt eine Geschichte mit sich, die in der Gesellschaft, Architektur und vielem mehr sichtbar ist. Einer meiner Lieblingstylisten, Eugene Soulemain, hat gesagt: „Es ist nicht entscheidend, ob ich den Trend gut finde. Für mich ist es wichtig die beste Interpretation daraus zu kreieren, wo ich auch dann dahinter stehen kann.“ Denn auch ein Mullet (Vokuhila) kann heute wieder gut aussehen.

Welchen Teil Ihres Jobs genießen Sie am meisten?

Ich schätze an meinen Kollegen ihren Teamgeist, Optimismus und Loyalität. Jeder hilft den anderen. Der Erfahrungsaustausch findet immer statt. Jeder hat seine Stärken und ist offen diese zu perfektionieren. Wir leben nicht um zu arbeiten, sondern wir lieben unseren Job. Dadurch entsteht diese Leichtigkeit und Freude im Salon. Eine familiäre Stimmung strahlt nach außen ein „Willkommen-Zuhause-Gefühl“ aus.
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Wenn Sie kein Stylist geworden wären, in welchem Beruf würde man Sie heute vorfinden?

Ich wäre Dolmetscher und Physiotherapeut geworden. Nah am Menschen zu arbeiten und dabei das Gespräch zu suchen, war mir immer schon sehr wichtig. Ich mochte es aber auch schon immer, hinter den Kulissen von großen Modebühnen zu arbeiten.

Erzählen Sie uns doch bitte über Ihre Beziehung zu ILES FORMULA. Wie haben Sie ILES FORMULA entdeckt und welches Produkt ist Ihr Favorit?

Ich sah Wendys Stories zufällig auf Instagram. Ich habe mich dann, aus purer Neugier, weiter mit ihren Produkten befasst. Irgendwann sah ich, dass ihre Produkte auch in Deutschland erhältlich sind und habe zugeschlagen. Zu meiner Freude ist ILES FORMULA dann auch auf mich aufmerksam geworden. Ich weiß noch wie nervös ich war, als Wendy mich das erste Mal in meinem Studio besuchte und ihre Produktlinie vorstellte. Es war wirklich ein spannender und lehrreicher Tag.
Mein Lieblingsprodukt ist das Curl Revive Spray, ein Must-have im Sommer. Bei meinen KundInnen sprühe ich es ins feuchte und trockene Haar und dann nochmal als Finish.

Was hat Sie an ILES FORMULA überzeugt?

Das glänzende Haar bis in die Spitzen und die positive Resonanz der KundInnen. Natürlich auch die gute Zusammenarbeit mit ILES FORMULA, denn das ist nicht selbstverständlich.

Ein Beitrag von

ILES FORMULA Member Valerie

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